Agenda

Auch für 2023 konnten wir wieder ein abwechlsungsreiches Programm zusammenstellen. Wie an der MV angekündigt finden Sie dieses Mal auch zwei neue Kurse für das ältere Vorschulkind. Antje Voss wird von der ‘Macht des Erzählens’ sprechen, Susanne Mathieu das Spiel als Mittel, um komplexere sprachliche Strukturen anzuregen, vorstellen. Egon Garstick konnten wir für einen Kurs zur Arbeit mit den Eltern gewinnen. Alle Kurse geben einen umfassenden Einblick in die Therapie mit kleinen Kindern. Sie finden weiterhin in Zürich, in der Nähe der Hardbrücke (8005 Zürich) statt. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie den Kursausschreibungen und den allgemeinen Bestimmungen zu den Kursen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an uns. Elisabeth Dillier kümmert sich jeweils am Montag und am Donnerstag um Ihre Anliegen.

 

Impressionen

Eva 1

Allgemeine Bestimmungen zu den Kursen

ANMELDUNG
Die Anmeldung erfolgt direkt über das verlinkte Formular, beim entsprechenden Kurs.
Der Eingang und die Teilnahme werden per Mail bestätigt.

Bei Fragen melden Sie sich bitte über kurse@gsest.ch.

KURSPLÄTZE
Die Kursplätze werden nach Eingang der Anmeldung vergeben. Die Anzahl der Plätze ist beschränkt.

KURSKOSTEN
Sofern nicht anders vermerkt betragen die Kurskosten
260 CHF für einen Kurstag (230 CHF für Mitglieder der GSEST) 520 CHF für zwei Kurstage (460 CHF für Mitglieder der GSEST).

KURSZEITEN
ganzer Tag: 9.30 bis 16.30 Uhr
halber Tag: 9.30h bis 13h

KURSORT
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich.
Zu Fuss 5 Minuten von der Haltestelle Schiffbau (Tram 8, Bus 33, 72) oder 7 Minuten vom Escher-Wyss-Platz bzw. vom Bahnhof Hardbrücke.

RÜCKTRITTSBEDINGUNGEN
Bis vier Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 20.- erhoben, bei einem späteren Rücktritt sind die vollen Kurskosten zu bezahlen.

VERSICHERUNG
Der Abschluss einer Unfall- und Diebstahlversicherung ist Sache der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Die GSEST übernimmt keine Haftung.

Kurse

28. Jan. – 26. Nov. 2022

CAS «Spracherwerbsstörungen im Kleinkind- und Vorschulalter»

Entwicklungspsychologische Sprachtherapie nach Dr.in Barbara Zollinger

ausgebucht!

 

Der Zertifikatslehrgang ist ein Kooperationsangebot der Gesellschaft für entwicklungspsychologische Sprachtherapie (GSEST) und der Schweizer Hochschule für Logopädie Rorschach (SHRL).

Er richtet sich an Fachpersonen, die mit sprachentwicklungsauffälligen Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter arbeiten (Logopädinnen und Logopäden, verwandte therapeutische Berufe, Kinderärzte, Kinderpsychologen).

 

Der Nutzen früher Sprachtherapie ist heute unumstritten. Die Umsetzung in die Praxis gelingt jedoch nur durch eine gezielte Auseinandersetzung mit Themen dieser Entwicklungsphase. Wie lernen kleine Kinder? Welche Interessen haben sie? Womit hängen Verzögerungen in der frühen Entwicklung zusammen und wie können Veränderungen kindgerecht angeregt werden?

Der vorliegende Zertifikatslehrgang befasst sich umfassend mit den Themen der frühen Sprachentwicklung. Dazu gehören profunde Kenntnisse zur Entwicklung des Spiels und der kindlichen Persönlichkeit, die Beratung und Begleitung von Bezugspersonen und die Auseinandersetzung mit einer therapeutischen Haltung, in der das Kind mit seinen Schwierigkeiten und seinen Ressourcen im Zentrum steht.

 

KOMPETENZEN

Die Teilnehmenden können:

-die Grundsätze der entwicklungspsychologischen Sprachtherapie erklären und anwenden.

-eine Abklärung und Diagnostik von Klein- und Vorschulkindern planen und durchführen.

-Therapieziele evidenzbasiert ableiten und begründen.

-individuelle Therapiepläne zielgerichtet entwickeln und konkret umsetzen.

-Therapieverläufe reflektieren (Supervision und Intervision).

-komplexe sprachliche Störungsbilder erkennen und einordnen.

-Beratungsgespräche mit Angehörigen und Fachpersonen planen und durchführen.

 

    REFERIERENDE

  • Dr. med. Romedius Alber, Dominique Bürki, Claudia Dürmüller, Egon Garstick, Judith Häusermann, Susanne Mathieu, Barbara Vischer, Dr. Barbara Zollinger

 

ARBEITSWEISE

Der Zertifikatslehrgang dauert jeweils von Januar bis November. Das ausgewogene Verhältnis zwischen Theorie und Praxis ermöglicht die nachhaltige Erweiterung der Berufs- und Selbstkompetenzen der Teilnehmenden. Der Lehrgang verbindet Präsenzveranstaltungen, Supervisionen, Intervisionen und ein vertiefendes Selbststudium.

 

BESONDERES

Der Lehrgang kann auch als Jahresweiterbildung ohne Zertifizierung gebucht werden. Für die Anmeldung werden für alle Teilnehmenden zwei Jahre Berufserfahrung vorausgesetzt.

 

ABSCHLUSS

Der Abschluss des Lehrgangs führt zum Certificate of Advanced Studies SHLR in «Spracherwerbsstörungen im Kleinkind- und Vorschulalter» (Entwicklungspsychologische Sprachtherapie nach Dr.in Barbara Zollinger), für das 15 ECTS Punkte vergeben werden.

 

STUDIENLEITUNG

Dr. Barbara Zollinger und Susanne Mathieu, lic. phil., dipl. Logopädin

 

DURCHFÜHRUNGSORT –  Zürich, Nähe Stadelhofen

 

KOSTEN – CAS: CHF 5’300.00 – Jahresweiterbildung: CHF 4’100.00

 

ANMELDUNG online bis 24. Dezember 2021. Es gelten die AGB’s der SHLR.

 

INFOS unter cas@gsest.ch , Tel. +41 (0)43 960 02 46

 

DOWNLOADS

Programm als PDF

Flyer inklusive Daten CAS 2022

CAS – AGB’s

CAS – Reglement

 

 

11./12. Nov. 2022

ANGEBORENE KOMPETENZEN ALS RESSOURCE FÜR ENTWICKLUNGSPROZESSE VERSTEHEN

Anna von Ditfurth, lic.phil., Einzel- Paar und Familientherapeutin, Eltern-Kleinkind-Therapeutin, Dozentin, Supervisorin

Der Kurs besteht aus einem Kurswochenende im November 2022 und 3 Supervisonsterminen in der Gruppe 2023.

Es ist möglich nur am Kurswochenende teilzunehmen.

 

Aus der Säuglingsforschung wissen wir: fast alle Kinder kommen, nebst unterschiedlichen Begabungen, auch mit gleichen, evolutionär bewährten Kompetenzen auf die Welt. Sie können sich selbstregulieren, versuchen selbstwirksam zu sein und bauen Bindungen auf. Diese angeborenen Kompetenzen können als eine „Grundausstattung“ verstanden werden. Sie ermöglichen bereits Neugeborenen, in Beziehung zu treten und zu lernen. Die Weiterentwicklung dieser Grundausstattung bildet die Basis für alle weiteren Lernprozesse.

In diesem Kurs werden diese angeborenen Kompetenzen der Kinder und ihre Bedeutung für alle weiteren Entwicklungsschritte ins Zentrum gestellt. Es wird erarbeitet, welche Beziehungserfahrungen zwischen Bezugspersonen und Kindern die Entwicklung dieser Kompetenzen unterstützen und welche Dynamiken deren Entwicklung erschweren. Es wird diskutiert inwiefern die bewusste Pflege dieser angeborenen Kompetenzen, die Entwicklung des Spracherwerbs fördern könnte. Theoretische Inhalte werden mit Videobeispielen verdeutlicht.

Dieser Kurs besteht aus einem zweitätigen Seminar und 3 Supervisionen in der Gruppe. Die Termine finden 2023 in Zürich statt und werden am Seminar bekanntgegeben.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
Kosten Kurswochenende und 3 Supervisionen:
CHF 730.00; GSEST-Mitglieder CHF 670.00
Kosten Kurswochenende ohne Supervisionen:
CHF 520; GSEST-Mitglieder CHF 460.00
27./28. Jan. 2023

SPIELEND ZUR GRAMMATIK KOMMEN
Die Bedeutung der Grammatik und der Interaktion beim Übergang vom Symbol- zum Rollenspiel.

Susanne Mathieu, lic. phil., dipl. Logopädin

Das Kind etabliert im 3. Lebensjahr das Symbolspiel und beginnt gleichzeitig die Grammatik zu nutzen, um sein Spiel sprachlich präziser darzustellen. Zwischen vier und fünf Jahren vollzieht sich der Schritt zum Rollenspiel. Das Spiel ist nun nicht mehr individuell, mit den Spielpartnern sind Absprachen nötig, um gemeinsame Inhalte zu definieren. Um sich gegenseitig ihre Vorstellungen zu kommunizieren, verwenden die Kinder eine immer präzisere, differenziertere Sprache und nutzen zunehmend komplexere Grammatik.

In diesem Kurs werden die Kompetenzen des Symbol- und Rollenspiels beleuchtet und in Beziehung gesetzt zur Entwicklung eines differenzierten Wortschatzes und der Grammatik. In allen Bereichen werden Meilensteine aufgezeigt. Dabei wird folgenden Fragen nachgegangen: Inwiefern stellen Kompetenzen im Symbolspiel die Basis für die frühe Grammatik dar? Warum verlangt das komplexere Spiel nach komplexerer Grammatik? Wie lässt sich diese im Spiel beobachten und beurteilen? Wie kann es gelingen Grammatik spielend zu verändern? Konkrete Beispiele verdeutlichen die Überlegungen und zeigen Möglichkeiten der Umsetzung für die Diagnostik und Therapie auf.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
Freitag ganzer Tag, Samstag nur Vormittag
CHF 390.00; GSEST-Mitglieder CHF 345.00
24./25. März 2023

VON DER MACHT DES ERZÄHLENS
Erzählen als Spracherwerbsstrategie

Antje Voß, staatlich anerkannte Logopädin

Erzählen besteht aus dem Zusammenwirken von vielfältigen, komplexen Kompetenzen (Interaktions- und Weltwissen, sprachliches Wissen, Erinnerungsvermögen) und wird direkt von der emotionalen Situation des erzählenden Kindes beeinflusst.

Im ersten Teil der Fortbildung werden die Erzählentwicklung von unauffälligen Kindern beschrieben und diagnostische Möglichkeiten davon abgeleitet. Es wird aufgezeigt, welche Bereiche besonders für Kinder mit Schwierigkeiten im Spracherwerb herausfordernd sind.

Anhand von Videobeispielen werden im zweiten Teil Einblicke in die therapeutische Arbeit mit Kindergartenkindern, Schulkindern und Kindern mit Entwicklungsverzögerungen gegeben. Es wird gezeigt, wie das Freispiel, die Aspekte des Erzählens vorbereitet.

Die praktische Arbeit mit dem Papiertheater (Kamishibai) wird im dritten Teil als therapeutische Möglichkeit vorgestellt. Im Vordergrund steht dabei das “Selbst” eines jeden Erzählers, mit seinen eigenen Geschichten. Die zentrale Bedeutung der Zuhörenden wird hervorgehoben. Denn ohne Zuhörende gibt es keinen Anlass etwas zu erzählen. Durch das Schaffen von Erzählräumen werden die Kinder dabei unterstützt sich selbst als erzählend zu erleben und Erzählfreude zu entwickeln.

ORT:
Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich
Kosten:
Freitag ganzer Tag, Samstag nur Vormittag
CHF 390.00; GSEST-Mitglieder CHF 345.00
14./15. Apr. 2023

ÜBER DAS SPIEL ZUR SPRACHE

Claudia Dürmüller, MSc., dipl. Logopädin

Kinder mit frühen Spracherwerbsstörungen zeigen meist auch Verzögerungen in der Spielentwicklung. Sprache und Spiel weisen beide lineare Prozesse auf und beeinflussen sich gegenseitig. Das Spiel als therapeutisches Mittel bekommt dadurch im Frühbereich eine zentrale Bedeutung. Die Therapeutin spielt nicht einfach mit dem Kind, sondern wendet in der vom Kind gewählten Spielsituation sprachspezifische Techniken an, damit es die nächsten Entwicklungsschritte machen kann.

In diesem Kurs wird das Wissen über die zentralen Entwicklungsschritte in den Bereichen Spiel und Sprache vertieft. Anhand von Videobeispielen werden die entscheidenden Schritte in der Entwicklung des So-tun-als-ob-Spiels von Vorschulkindern aufgezeigt und die konkrete Umsetzung in der Sprachtherapie diskutiert. Es werden verschiedene Ideen und Techniken vorgestellt, die ermöglichen, auf das Spiel der Kinder einzusteigen. Dabei wird auf bevorzugte Spielthemen wie beispielsweise das Kochspiel, das Spiel mit den Plastiktieren oder mit der Holzeisenbahn eingegangen.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
Freitag ganzer Tag, Samstag nur Vormittag
CHF 390.00; GSEST-Mitglieder CHF 345.00
17. Juni 2023

ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGISCHE SPRACHTHERAPIE –
AUCH BEI KINDERN MIT AUTISMUSVERDACHT

Dominique Bürki, eidg. anerk. Psychotherapeutin / lic. phil., dipl.Logopädin

Eva Graf, dipl. Logopädin, MA Heilpädagogische Früherziehung

Im ersten Teil werden in einem theoretischen Input diagnostische Kriterien früher Spracherwerbsstörungen und Autismusspektrumsstörungen einander gegenübergestellt, sowie Vorgehensweisen in der Autismusdiagnostik im Vorschulalter vorgestellt. Im zweiten Teil werden die therapeutischen Prinzipien der Entwicklungspsychologischen Sprachtherapie erläutert und den Prinzipien in beziehungsorientierten Ansätzen für die Therapie von Kindern mit Autismusspektrumsstörungen gegenübergestellt (DIR Floortime, PLAY). Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Logopädie im Frühbereich werden die therapeutischen Prinzipien veranschaulicht und diskutiert.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260.00; GSEST-Mitglieder CHF 230.00
01. Sep. 2023

MIT DER SPRACHE ZUM FLEXIBLEN SPIEL (4-6 Jahre)

Susanne Mathieu, lic. phil., dipl. Logopädin

Kinder zwischen vier und sechs Jahren bauen ihre symbolischen Kompetenzen in grossem Masse aus. Die Kognition wird flexibler, das Denken abstrakter, die Beziehungen mit den Peers eigenständiger. Ein zentrales Thema ist es, sich mit anderen zu besprechen, Wissen abzugleichen, in Fantasiewelten einzutauchen und diese im Spiel abzubilden. Der sprachliche Austausch im Rahmen der Interaktion bildet dabei die Basis für das Spiel.

In diesem Kurs wird der Frage nachgegangen, wie ältere Vorschulkinder dabei unterstützt werden können, komplexere sprachliche Strukturen zu entdecken, diese zu üben und dadurch flexibler zu werden. Es wird aufgezeigt, wie das Kind mit sprachspezifischen Techniken ins geplante Spiel begleitet werden kann. Anhand typischer Schwierigkeiten (nicht-situationales und zusammenhängendes Sprachverstehen, Satzbildung, Gesprächskompetenz) werden konkrete Vorgehensweisen diskutiert.

Grundlegende Kenntnisse zum frühen Spracherwerb und der frühen Spielentwicklung werden vorausgesetzt.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260.00; GSEST-Mitglieder CHF 230.00
15. Sep. 2023

ELTERNARBEIT – WARUM?

Egon Garstick

Psychotherapeut ASP/SBAP, akad. grad. Sozialpädagoge, Psychoanalytiker PSZ

Um ein Kind in seiner psychischen, sprachlichen und körperlichen Entwicklung fördern zu können, braucht es eine vertrauensvolle Beziehung. Für die Beziehungsaufnahme mit der Therapeut*in braucht das Kind aber auch die Erlaubnis seiner Eltern, schnell kann es sonst in Loyalitätskonflikte geraten, die die Entwicklung blockieren. Im Therapieprozess braucht es deshalb ein gutes Arbeitsbündnis zwischen der Therapeut*in und den Eltern.

Im Kurs werden folgende Themen bearbeitet:

– Kränkungen der Eltern wegen der als nötig angesehenen Therapie und Widerstände dagegen.

– Sorgen der Eltern vor Bedeutungsverlust.

– Wie lassen sich Empathie und Mentalisierungskompetenz bei den Eltern fördern?

– Die Entwicklung vom Elternsein hin zur reifen Elternschaft.

– Förderung von triangulierenden Entwicklungsräumen.

– Mögliche Ängste vor Eltern.

– Kreativer Umgang mit «Ohnmachts»-Erfahrungen.

– Unterschied zwischen Psychoedukation – Fokussierende Entwicklungsberatung- Psychotherapie eines Elternteiles – Arbeit mit der ganzen Familie.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260.00; GSEST-Mitglieder CHF 230.00
03./04. Nov. 2023

DIE ENTDECKUNG DER SPRACHE
Entwicklung, Auffälligkeiten, frühe Therapie

Dr. Barbara Zollinger

zum letzten Mal!

 

Im ersten Teil werden die zentralen Schritte in der Entwicklung der symbolischen und sozial-kommu­nikati­ven Fähigkeiten sowie des Sprachverständnisses beschrieben und aufgezeigt, wie das Kind gegen Ende des zweiten Lebensjahres zur Entdeckung der Sprache kommt. Gleichzeitig wird dargestellt, wie Störungen dieser  Prozesse zustande kommen und wie sie im Kleinkind- und Vor­schul­alter beob­achtet werden können.

Auf diesem Hintergrund werden Indikation und Ziel einer frühen Therapie beschrieben und die Prinzipien eines Phasenmodells abgeleitet.

Am zweiten Tag werden die therapeutischen Techniken für die Bereiche des Symbolspiels, der Individuation und des Sprachverständnisses vorgestellt und aufgezeigt, wie kleine Kinder zur Entdeckung und Entwicklung der gesprochenen Sprache geführt werden können.

Die Ausführungen werden durch Video-Beispiele aus der Praxis ergänzt und illustriert.

ORT:
Stiftung. Für das Kind. Giedion Risch. Falkenstrasse 26, 8008 Zürich
Kosten:
CHF 520.00; GSEST-Mitglieder CHF 460.00

Vergangenes

30. Sep. 2022

VERSTANDEN? VERSTANDEN!
Frühtherapie des Sprachverstehens

Susanne Mathieu, lic. phil., dipl. Logopädin

24.06.22 – ausgebucht – nur noch Warteliste möglich

Das Sprachverstehen übernimmt im frühen Spracherwerb eine Schlüsselrolle – denn das Kind entdeckt die Sprache „verstehend“, lange bevor es beginnt, selber Wörter zu äussern. Dem Sprachverstehen sollte deshalb in der Therapie grundsätzlich viel Beachtung geschenkt werden.

Wie gelingt es, das Kind in diesem Prozesse möglichst gut zu unterstützen? Wie kommt das Kind vom rein situationalen Verstehen, zum Herstellen von Bezügen in Raum und Zeit? Wie kann es beim Einbezug der Grammatik in den Verstehensprozess und beim zusammenhängenden Verstehen therapeutisch begleitet werden? Anhand von Fallbeispielen wird der Frage nachgegangen, wie es in der Therapie gelingen kann, nachhaltige Veränderungen im Bereich des Sprachverstehens zu etablieren.

Es werden Grundkenntnisse zur Entwicklung und Diagnostik des Sprachverstehens vorausgesetzt.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260.00; GSEST-Mitglieder CHF 230.00
11./12. März 2022

GSEST TAGUNG

Frühtherapie 2022: Beziehung und Interaktion

 

Es ist uns gelungen ausgewiesene Referentinnen und Referenten für die erste GSEST Tagung zu gewinnen. Am Freitag wird das Thema «Beziehung und Interaktion» im Rahmen von Plenumsvorträgen und Diskussionen behandelt, am Samstag gibt es zudem die Möglichkeit an zwei Workshops teilzunehmen. Schauen Sie sich das detaillierte Programm im PDF an und melden Sie sich an.

Programm PDF

 

Freitag und Samstag Registrierung an der Tageskasse möglich!

 

ORT:
Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich
Kosten:
Siehe Programm PDF.
Es gelten die üblichen AGB's der GSEST mit folgenden Änderungen: Stornogebühren bis einen Monat vor der Tagung 30 CHF; bei Abmeldungen bis zum 25.2.22 werden 50% der Kosten rückvergütet.

10. März 2022

Dritte ordentliche Mitgliederversammlung

 

Ablauf:

18.15h Vortrag von Dr. Nicola-Hans Schwarzer zum Thema:

«Mentalisieren und psychische Gesundheit».

19.15h Beginn MV

ORT:
Volkshaus Zürich, gelber Saal, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich
03. Juni 2019

GSEST Gründungsversammlung