Agenda

 

Januar 2026

Das achte Kursprogramm der GSEST ist aufgeschaltet. Alle Kurse geben einen umfassenden Einblick in die Therapie mit kleinen Kindern. Sie finden in Zürich, in der Nähe der Hardbrücke (8005 Zürich) statt. Weiteren Informationen entnehmen Sie den Kursausschreibungen und den allgemeinen Bestimmungen zu den Kursen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an uns. Janika Aregger-Brechbühl kümmert sich jeweils am Montag und am Freitag um Ihre Anliegen.

 

Impressionen

Eva 1

Allgemeine Bestimmungen zu den Kursen

AGB Download

ANMELDUNG
Die Anmeldung erfolgt direkt über das verlinkte Formular, beim entsprechenden Kurs.
Der Eingang und die Teilnahme werden per Mail bestätigt.

Bei Fragen melden Sie sich bitte über kurse@gsest.ch.

KURSPLÄTZE
Die Kursplätze werden nach Eingang der Anmeldung vergeben. Die Anzahl der Plätze ist beschränkt.

KURSKOSTEN
Sofern nicht anders vermerkt betragen die Kurskosten
260 CHF für einen Kurstag (230 CHF für Mitglieder der GSEST) 520 CHF für zwei Kurstage (460 CHF für Mitglieder der GSEST).

KURSZEITEN
ganzer Tag: 9.30 bis 16.30 Uhr
halber Tag: 9.30h bis 13h

KURSORT
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich.
Zu Fuss 5 Minuten von der Haltestelle Schiffbau (Tram 8, Bus 33, 72) oder 7 Minuten vom Escher-Wyss-Platz bzw. vom Bahnhof Hardbrücke.

RÜCKTRITTSBEDINGUNGEN
Bis vier Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 20.- erhoben, bei einem späteren Rücktritt sind die vollen Kurskosten zu bezahlen.

VERSICHERUNG
Der Abschluss einer Kranken-, Unfall- oder Diebstahlversicherung ist Sache der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Die GSEST übernimmt keine Haftung.

 

 

Veranstaltungen

25. März 2026

MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2026

Siebte ordentliche Mitgliederversammlung

save the date

ORT:
Stiftung. Für das Kind. Giedion Risch. Falkenstrasse 26, 8008 Zürich

Zertifikatslehrgang (CAS)

31. Jan. – 21. Nov. 2026

CAS «Spracherwerbsstörungen im Kleinkind- und Vorschulalter»

Entwicklungspsychologische Sprachtherapie nach Dr.in Barbara Zollinger

 

 

INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN

Am Mittwoch 29. Oktober 2025 findet um 16.30h eine Informationsveranstaltung via Zoom statt, wo Sie sich unverbindlich über die Inhalte und Aufgaben informieren können.

Anmeldung 29.10.2025

 

ZIELPUBLIKUM

Der Zertifikatslehrgang ist ein Kooperationsangebot der Gesellschaft für entwicklungspsychologische Sprachtherapie (GSEST) und der Schweizer Hochschule für Logopädie Rorschach (SHLR).

Er richtet sich an Fachpersonen, die mit sprachentwicklungsauffälligen Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter arbeiten (Logopädinnen und Logopäden, Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, Kinderärztinnen und Kinderärzte, Kinderpsychologinnen und Kinderpsychologen, Fachpersonen aus verwandten Berufen mit einem Bachelorabschluss).

 

INHALT

Der Nutzen früher Sprachtherapie ist heute unumstritten. Die Umsetzung in die Praxis gelingt jedoch nur durch eine gezielte Auseinandersetzung mit Themen dieser Entwicklungsphase. Wie lernen kleine Kinder? Welche Interessen haben sie? Womit hängen Verzögerungen in der frühen Entwicklung zusammen und wie können Veränderungen kindgerecht angeregt werden?

Der vorliegende Zertifikatslehrgang befasst sich umfassend mit den Themen der frühen Sprachentwicklung. Dazu gehören profunde Kenntnisse zur Entwicklung des Spiels und der kindlichen Persönlichkeit, die Beratung und Begleitung von Bezugspersonen und die Auseinandersetzung mit einer therapeutischen Haltung, in der das Kind mit seinen Schwierigkeiten und seinen Ressourcen im Zentrum steht.

 

KOMPETENZEN

Die Teilnehmenden können:

– die Grundsätze der entwicklungspsychologischen Sprachtherapie erklären und anwenden.

– eine Abklärung und Diagnostik von Klein- und Vorschulkindern planen und durchführen.

– komplexe sprachliche Störungsbilder erkennen und einordnen.

– Therapieziele evidenzbasiert ableiten und begründen.

– individuelle Therapiepläne zielgerichtet entwickeln und konkret umsetzen.

– Therapieverläufe reflektieren (Supervision).

– Beratungsgespräche mit Angehörigen und Fachpersonen planen und durchführen.

 

ARBEITSWEISE

Der Zertifikatslehrgang dauert von Januar bis November 2026. Er gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Themengruppen: Die Entwicklung, die Diagnostik und die Therapie. Das ausgewogene Verhältnis zwischen Theorie und Praxis ermöglicht die nachhaltige Erweiterung der Berufs- und Selbstkompetenzen der Teilnehmenden. Der Lehrgang verbindet Präsenzveranstaltungen, Supervisionen und ein vertiefendes Selbststudium.

Für die Anmeldung werden für alle Teilnehmenden zwei Jahre Berufserfahrung vorausgesetzt

 

BESONDERES

Der Lehrgang kann auch als Jahresweiterbildung ohne Zertifizierung gebucht werden. Dies bedeutet, dass alle Kurstage und Supervisionen besucht werden, jedoch keine Leistungsnachweise und keine Zertifikatsarbeit geschrieben werden müssen.

 

ABSCHLUSS

Der Abschluss des Lehrgangs führt zum Certificate of Advanced Studies SHLR in «Spracherwerbsstörungen im Kleinkind- und Vorschulalter» (Entwicklungspsychologische Sprachtherapie nach Dr.in Barbara Zollinger), für das 15 ECTS Punkte vergeben werden. Der Lehrgang kann auch als Jahresweiterbildung ohne Zertifizierung gebucht werden.

 

    REFERIERENDE/SUPERVISION
  • Dr. med. Romedius Alber, Sylvia Brändli-Bieri, Claudia Dürmüller, Eva Graf, Aline Feer, Judith Häusermann, Kathrin Hohl, Susanne Mathieu, Barbara Vischer, Andreas Zimmermann

 

 

ADMINISTRATIVE INFORMATIONEN

TERMINE

Die Seminare dauern von Januar bis November 2026 gemäss Terminplan.

 

ORT

Kurstage: Stiftung. Für das Kind. Giedion Risch. Falkenstrasse 26, 8008 Zürich.

Supervisionen: Raum Zürich

 

KOSTEN

CAS: CHF 5’500.00 – Frühbucher bis Ende Juni 2025: CHF 5’200

Jahresweiterbildung: CHF 4’300.00 – Frühbucher bis Ende Juni 2025: CHF 4’100

 

ORGANISATION

GSEST Gesellschaft für entwicklungspsychologische Sprachtherapie

Administration: cas.admin@gsest.ch

 

STUDIENLEITUNG

Susanne Mathieu, lic. phil., dipl. Logopädin, cas@gsest.ch

 

FÜR FRAGEN

cas@gsest.ch , Tel. +41 (0)43 960 02 46

 

ANMELDUNG

Es gelten die AGB’s der HLO (siehe Download unten).

 

WICHTIGE UNTERLAGEN ZUR ANMELDUNG

Für die Anmeldung zum CAS «Spracherwerbsstörungen im Kleinkind- und Vorschulalter» (Entwicklungspsychologische Sprachtherapie nach Dr.in Barbara Zollinger) legen Sie neben dem Anmeldeformular bitte folgende Unterlagen bei:

– Kopie des Diploms in Logopädie/Sprachheilpädagogik oder einer anderen sonderpädagogischen Ausbildung

– Curriculum vitae (CV)

– eine kurze Beschreibung Ihrer aktuellen beruflichen Situation und der Motivation für die Teilnahme am CAS-Zertifikatslehrgang

 

DOWNLOADS

Programm als PDF

CAS – AGB’s

CAS – Reglement

Kurse

21. März 2026

DAS SELBSTKONZEPT VON KINDERN MIT SPRACHENTWICKLUNGSSTÖRUNGEN

Claudia Dürmüller, MSc., dipl. Logopädin

 

In der Arbeit mit Kindern mit Sprachauffälligkeiten beobachten wir häufig, dass sie wenig Vertrauen in sich und in ihre Fähigkeiten haben. Dies zeigt sich beispielsweise in Zurückhaltung beim Handeln und Sprechen. Werden ihre Schwierigkeiten thematisiert, wenden sie sich ab oder scheinen die Schwierigkeiten zu ignorieren. Wenig Selbstvertrauen oder ein negatives Selbstkonzept können den Spracherwerbsprozess hemmen und sogar blockieren. Neben den Ausführungen zur Theorie des Selbstkonzepts werden anhand von vielen Videobeispielen Möglichkeiten aufgezeigt, wie (sprach-)entwicklungsauffällige Kinder eine sichere Repräsentation ihres Selbst entwickeln, sich als selbstwirksam erleben können und wie dadurch ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden kann. Es werden Möglichkeiten diskutiert, wie man mit Kindern über ihre Schwierigkeiten sprechen kann.

 

ORT:
Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 290; GSEST-Mitglieder CHF 250
08. Mai 2026

SELEKTIVER MUTISMUS
KINDER AUS DEM SCHWEIGEN BEGLEITEN

Babette Bürgi, eidg. anerk. Psychotherapeutin, Fachpsychologin FSP
Anke Schuler, dipl. Logopädin, Supervisorin, BSO

 

Die Diagnose selektiver Mutismus wird heute deutlich öfter gestellt, die Sensibilität für dieses Störungsbild nimmt zu. Es macht Sinn, dem mutistischen Kind in seinem Familiensystem bereits im Vorschulalter auf sprachentwicklungsorientierter und psychologischer Ebene gerecht zu werden.

Im Kurs sollen ein breites Wissen zum Störungsbild vermittelt, wichtige Aspekte bei der Diagnosestellung aufgezeigt und eine sorgfältige Betrachtung der Abgrenzung zwischen Psychotherapie und Logopädie ermöglicht werden.

Anhand von Fallbeispielen wird ein konkreter Einblick in die Möglichkeiten therapeutischer Interventionen gegeben. Dabei steht das Kind im Vorschulalter im Zentrum der Überlegungen.

 

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 290; GSEST-Mitglieder CHF 250
09. Mai 2026

LOGOPÄDISCHE INTERVENTION BEI FRÜHKINDLICHEN
ESSSTÖRUNGEN

Ilona Maurer, lic. phil., dipl. Logopädin
Regula Rieger, dipl. Logopädin, NDT Bobath

 

Im Zentrum dieser Fortbildung zu frühkindlichen Essstörungen steht die aktive, praktische Auseinandersetzung mit effektiven Therapieansätzen für den logopädischen Alltag. Anhand typischer Fallbeispiele werden bewährte Interventionen und kreative Methoden für die Einzeltherapie, kleintherapeutische Gruppenangebote sowie die Elternarbeit vorgestellt, erprobt und gemeinsam reflektiert.

Ziel ist es, ein praxiserprobtes Repertoire an Interventionen aufzubauen, das direkt in der Arbeit mit Kindern mit frühkindlichen Essstörungen angewendet werden kann – individualisiert, beziehungsorientiert und wirkungsvoll.

Diese intensive, eintägige Fortbildung richtet sich an erfahrene Logopäd:innen, die bereits über Grundlagenwissen zu Symptomatik und Entstehung frühkindlicher Essstörungen (Pediatric Feeding Disorder) verfügen und ihren Fokus auf konkrete therapeutische Handlungsoptionen legen möchten.

 

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 290; GSEST-Mitglieder CHF 250
29./30. Mai 2026

VERSTANDEN? VERSTANDEN!

Susanne Mathieu, lic. phil., dipl. Logopädin

Wie gelingt es, das Kind in diesem Prozesse zu unterstützen? Wie kommt das Kind vom rein situationalen Verstehen, zum Herstellen von Bezügen in Raum und Zeit? Wie kann es beim zusammenhängenden Verstehen und beim Einbezug der Grammatik in den Verstehensprozess therapeutisch begleitet werden? Anhand von Fallbeispielen wird der Frage nachgegangen, wie es in der Therapie gelingen kann, nachhaltige Veränderungen im Bereich des Sprachverstehens zu etablieren.

Es werden Grundkenntnisse zur Entwicklung und Diagnostik des Sprachverstehens vorausgesetzt.

 

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
Freitag ganzer Tag, Samstag nur Vormittag
CHF 430; GSEST-Mitglieder CHF 370
12. Juni 2026

ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGISCHE SPRACHTHERAPIE AUCH BEI KINDERN MIT AUTISMUSVERDACHT

Eva Graf, dipl. Logopädin, MA Heilpädagogische Früherziehung

 

Im ersten Teil werden in einem theoretischen Input diagnostische Kriterien früher Spracherwerbsstörungen und Autismusspektrumsstörungen einander gegenübergestellt. Im zweiten Teil werden therapeutische Prinzipien der Entwicklungspsychologischen Sprachtherapie erläutert und Prinzipien aus beziehungsorientierten Ansätzen für Autismusspektrumsstörungen (DIR Floortime, PLAY) gegenübergestellt. Anhand von Fallbeispielen aus dem Frühbereich werden therapeutische Vorgehensweisen veranschaulicht, diskutiert, wann entwicklungspsychologische Sprachtherapie angezeigt ist und wie die Zusammenarbeit mit Eltern und Fachpersonen gestaltet werden kann.

 

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 290; GSEST-Mitglieder CHF 250
13. Juni 2026

KULTURSENSIBLE BERATUNG IM FRÜHBEREICH

Marion Huber, dipl. Logopädin, MA Heilpädagogische Früherziehung

 

Herkunft und Migrationsgeschichte bewegen und beeinflussen die Familiensysteme. Dieser Kontext prägt auch das Zusammenwirken zwischen Therapeutin und Eltern.

Um Beobachtungen zu Eltern-Kind-Interaktionen verstehen und einordnen zu können, braucht es neben der kulturellen Anerkennung einer Familie, auch ein Interesse für kulturell verankerte Erziehungskonzepte und damit verbundenen Vorstellungen von kindlichem Lernen.

Die aktuelle Forschungslage zeigt, dass ein grundlegendes Verständnis von Migration und möglichen traumatischen Erlebnissen, sowie Kompetenzen in kultursensibler Beratung erforderlich sind, um Familien mit Migrationshintergrund auf Augenhöhe zu begegnen.

In diesem Kurs werden Erkenntnisse aus der kulturvergleichenden Forschung vorgestellt und Themen rund um die Migration besprochen. Anhand von Fallbeispielen wird aufgezeigt, wie mit einer kultursensiblen Haltung, Eltern und Kinder in Therapie- und Beratungssettings unterstützt werden können.

 

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 290; GSEST-Mitglieder CHF 250
04. Sep. 2026

ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGISCHE SPRACHTHERAPIE (EST)
TEIL 1 (ONLINE) – ENTWICKLUNG UND DIAGNOSTIK

Barbara Vischer, MA, dipl. Logopädin

 

In den ersten drei Lebensjahren erwerben Kinder die Sprache. Dieser Prozess ist eingebettet in die Entwicklung verschiedener Fähigkeiten und hängt insbesondere eng mit der Spiel-, der präverbalen Kommunikations- und der Individuationsentwicklung zusammen. Ist der frühe Spracherwerb blockiert, wirkt sich dies direkt auf die kindliche Partizipation im Spiel und in der Interaktion aus. Fachpersonen sind deshalb gefordert möglichst früh zu erkennen, ob ein Kind Sprachtherapie braucht und wie die Entwicklung wieder in Fluss gebracht werden kann.

In diesem Kurs wird in die Theorie der Entwicklungspsychologischen Sprachtherapie eingeführt. Anhand von Fallbeispielen werden im ersten Teil die frühen Entwicklungsschritte aufgezeigt, welche entscheidend dazu beitragen, dass das Kind die Sprache entdeckt und aktiv für sich erobert. Im zweiten Teil wird die sorgfältige Beobachtung des Kindes mit dem Entwicklungsprofil (nach Dr. Barbara Zollinger) gemeinsam anhand eines Fallbeispiels geübt und reflektiert.

Dieser Kurs richtet sich an Fachpersonen, die frühe Entwicklungszusammenhänge verstehen und die Grundprinzipien der Diagnostik mit dem Entwicklungsprofil kennenlernen oder auffrischen möchten.

 

ORT:
online via zoom
Kosten:
CHF 290; GSEST-Mitglieder CHF 250
Falls zusammengebucht mit Teil 2 (07.11.2026): CHF 530; GSEST-Mitglieder CHF 450
30./31. Okt. 2026

BINDUNG ÜBER DIE GENERATIONEN
MUSTER VERSTEHEN LERNEN

Dr. Julia Berkic

 

Grundvoraussetzungen für eine gesunde Entwicklung von Kindern sind: Sichere Bindungen, gute, tragfähige Beziehungen zwischen dem Kind und seinen unmittelbaren Bezugspersonen, die Berücksichtigung seiner Individualität und eine anregende Entwicklungsumgebung.

In diesem Kurs werden zunächst die wichtigsten Auswirkungen einer sicheren Bindung über den Lebenslauf beleuchtet. Dazu werden die Grundlagen der kindlichen Bindungsmuster (Geburt-Vorschulalter) mit Hilfe von Filmbeispielen erklärt und Veränderungsmöglichkeiten beleuchtet.

Im zweiten Teil des Kurses werden erwachsene/elterliche Bindungsmuster besprochen und Zusammenhänge über die Generationen betrachtet. Es wird in das Konzept der Mentalisierung eingeführt und Interventionsmöglichkeiten und Praxismaterial auch als Selbsterfahrung angeboten.

Im Kurs arbeiten wir mit theoretischen Inputs, Video-Analysen, Übungen und Elementen der Selbsterfahrung. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Zielgruppe: Logopädinnen, Heilpädagoginnen etc. die mit kleinen Kindern (2-4 Jahre) arbeiten und auch deren Eltern begleiten

 

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
Freitag nur Nachmittag, Samstag ganzer Tag
CHF 430; GSEST-Mitglieder CHF 370
07. Nov. 2026

ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGISCHE SPRACHTHERAPIE (EST)
TEIL 2 (PRÄSENZ) – GRUNDLAGEN DER THERAPIE (0-3)

Kathrin Hohl, MSc., dipl. Logopädin

 

Die Entwicklungspsychologische Sprachtherapie (EST) bietet einen fundierten, kindzentrierten Ansatz für die logopädische Arbeit im Frühbereich. Dieser Kurs vermittelt grundlegende therapeutische Prinzipien und praktisches Handwerkszeug für den Einstieg in die EST-Therapie im Frühbereich.

Der Fokus liegt auf dem Verständnis des therapeutischen Prozesses, den zentralen Therapieschwerpunkten sowie der entwicklungsangemessenen Gestaltung der Therapie. Der Kurs ist praxisorientiert aufgebaut und verbindet kurze theoretische Inputs mit Fallbeispielen und Videoausschnitten. Ziel ist es, den Transfer in den logopädischen Alltag im Frühbereich zu erleichtern und therapeutische Handlungssicherheit zu fördern.

 

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 290; GSEST-Mitglieder CHF 250
Falls zusammengebucht mit Teil 1 (04.09.2026): CHF 530; GSEST-Mitglieder CHF 450
28. Nov. 2026

ERST DER UNTERSCHIED MACHT DIE BEDEUTUNG
Phonologische Störungen im Frühbereich behandeln

Aline Feer, MA, dipl. Logopädin

Ausgebucht! Anmeldung nur für Warteliste möglich.

 

 

Im Frühbereich begegnen wir regelmässig Kindern, welche komplexe phonologische Auffälligkeiten zeigen und deren Kommunikation dadurch stark eingeschränkt ist. Dies macht die Phonologie auch bei kleinen Kindern zu einem präsenten Thema und wirft viele Fragen diagnostischer und therapeutischer Art auf.

Die korrekte Anwendung der Phoneme ist zentral für das Verstandenwerden. Wann ist es sinnvoll die Phonologie in der Therapie zu fokussieren? Wie kann sie innerhalb der entwicklungspsychologischen Sprachtherapie indirekt verändert werden? Zeigen sich bei Kindern mit phonologischen Störungen auch gewisse Themen im Spiel und der Interaktion gehäuft? Wie kann damit umgegangen werden? Ab wann ist direktes Üben und das Arbeiten mit spezifischen Therapieansätzen zur Phonologie sinnvoll?

Anhand von Fallbeispielen aus dem Frühbereich wird die Phonologie im Kontext anderer Entwicklungsbereiche beleuchtet. Es werden therapeutische Vorgehensweisen für die Arbeit im Frühbereich veranschaulicht und diskutiert.

 

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 290; GSEST-Mitglieder CHF 250

Vergangenes

28./29. Nov. 2025

MIT DER SPRACHE ZUM FLEXIBLEN SPIEL (4-6 Jahre)

Susanne Mathieu, lic. phil., dipl. Logopädin

Ausgebucht! Anmeldung nur für Warteliste möglich.

 

Kinder zwischen vier und sechs Jahren bauen ihre symbolischen Kompetenzen in grossem Masse aus. Die Kognition wird flexibler, das Denken abstrakter, die Beziehungen mit den Peers eigenständiger. Ein zentrales Thema ist es, sich mit anderen zu besprechen, Wissen abzugleichen, in Fantasiewelten einzutauchen und diese im Spiel abzubilden. Der sprachliche Austausch im Rahmen der Interaktion bildet dabei die Basis für das Spiel.

In diesem Kurs wird der Frage nachgegangen, wie ältere Vorschulkinder im Spiel dabei unterstützt werden können, flexibler zu werden und die Sprache für das Spiel mit einem Gegenüber zu nutzen. Was für Themen beschäftigt das ältere Vorschulkind, wie können diese aufgenommen und weiterentwickelt werden? Es wird aufgezeigt, wie das Kind mit sprachspezifischen Techniken ins geplante Spiel begleitet werden kann. Anhand gemeinsamer Beobachtung von Videosequenzen werden konkrete Vorgehensweisen für typische Herausforderungen (nicht spielen können, nicht verstehen, nicht kommunizieren) und Inhalte dieses Entwicklungsalters diskutiert.

Grundlegende Kenntnisse zum frühen Spracherwerb und der frühen Spielentwicklung werden vorausgesetzt.

 

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
Freitag ganzer Tag, Samstag nur Vormittag
CHF 390; GSEST-Mitglieder CHF 345
08. Nov. 2025

ERST DER UNTERSCHIED MACHT DIE BEDEUTUNG

Phonologische Störungen im Frühbereich behandeln

Aline Feer, MA, dipl. Logopädin

Ausgebucht! Anmeldung nur für Warteliste möglich.

Im Frühbereich begegnen wir regelmässig Kindern, welche komplexe phonologische Auffälligkeiten zeigen und deren Kommunikation dadurch stark eingeschränkt ist. Dies macht die Phonologie auch bei kleinen Kindern zu einem präsenten Thema und wirft viele Fragen diagnostischer und therapeutischer Art auf.

Die korrekte Anwendung der Phoneme ist zentral für das Verstandenwerden. Wann ist es sinnvoll die Phonologie in der Therapie zu fokussieren? Wie kann sie innerhalb der entwicklungspsychologischen Sprachtherapie indirekt verändert werden? Zeigen sich bei Kindern mit phonologischen Störungen auch gewisse Themen im Spiel und der Interaktion gehäuft? Wie kann damit umgegangen werden? Ab wann ist direktes Üben und das Arbeiten mit spezifischen Therapieansätzen zur Phonologie sinnvoll?

Anhand von Fallbeispielen aus dem Frühbereich wird die Phonologie im Kontext anderer Entwicklungsbereiche beleuchtet. Es werden therapeutische Vorgehensweisen für die Arbeit im Frühbereich veranschaulicht und diskutiert.

 

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260; GSEST-Mitglieder CHF 230
29. Okt. 2025

Informationsveranstaltung CAS «Spracherwerbsstörungen im Kleinkind- und Vorschulalter»

Informieren Sie sich unverbindlich über die Inhalte und Aufgaben (Leistungsnachweise, Zertifikatsarbeit etc.) des Zertifikatslehrgangs.

Beginn: 16.30h

ORT:
online via Zoom
26. Sep. 2025

BEOBACHTEN, REFLEKTIEREN, VERSTEHEN

Diagnostik in der Entwicklungspsychologischen Sprachtherapie

Barbara Vischer, MA, dipl. Logopädin

 

In der EST bildet eine sorgfältige Beobachtung die Basis der Diagnostik. Was tut das Kind, wie kommuniziert es, welche Strategien nutzt es um zu interagieren und welche Rolle spielt dabei die Sprache? Um das Kind möglichst ganzheitlich zu erfassen, werden die kommunikativen Kompetenzen in der spontanen kindlichen Interaktion beobachtet – beim Handeln und beim Spielen. Wie können diese Beobachtungen eingeordnet, verstanden und beurteilt werden? Wie davon Schlüsse für das therapeutische Arbeiten abgeleitet werden?

Im ersten Teil des Kurses wird das Entwicklungsprofil anhand von Videobeispielen vorgestellt und die Durchführung erläutert. Was ist aktuell, wo braucht es Erweiterungen und Anpassungen, um die Kompetenzen des Kleinkindes ganzheitlich zu erfassen?  Im zweiten Teil wird das Beobachten als Erfassungsmethode konkreter diskutiert und anhand von Fallbeispielen geübt und reflektiert.

 

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260; GSEST-Mitglieder CHF 230
29. Aug. – 20. Sep. 2025

GESPRÄCHE MIT MÜTTERN UND VÄTERN

Eva Graf, dipl. Logopädin, MA Heilpädagogische Früherziehung

 

Neben der direkten sprachentwicklungstherapeutischen Arbeit mit den kleinen Kindern haben Gespräche mit Müttern und Vätern einen großen Stellenwert. Im Sinne von Beratung/Begleitung stellen sie einen zentralen Gelingfaktor unserer Arbeit dar. Dabei stellt sich die Frage, wie solche Gespräche erfolgreich und ressourcenorientiert gestaltet werden können, damit Mütter und Väter in ihren Kompetenzen gestärkt werden und das Vertrauen in ihre Fähigkeiten behalten oder wiedererlangen.

Die Haltung der Fachperson nimmt hierbei eine zentrale Rolle ein. In diesem Kurs werden auf Grundlage des Ansatzes der EST ausgewählte theoretische Aspekte von Prozessberatung und Gesprächsführung (systemische und psychodynamische Perspektive, Salutogenese etc.) vorgestellt und beleuchtet. Es wird aufgezeigt, wie es gelingen kann, Müttern und Vätern auf Augenhöhe zu begegnen und sie als Expert:innen ihrer Kinder anzuerkennen – mit dem Ziel, dass alle Beteiligten eine für die Entwicklung des Kindes hilfreiche, gemeinsame Richtung einschlagen. Die Kursteilnehmenden sollen durch diesen Kurs die eigene professionelle Haltung bzw. Beratungskompetenz weiterentwickeln.

Kursaufbau: An den ersten beiden Kurstagen werden theoretische und methodische Aspekte vermittelt und mittels Beispielen von konkreten Fällen veranschaulicht. Die konkrete Umsetzung wird mit Hilfe von Experimenten und Gesprächssimulationen geübt.

Bis zum halbtägigen Supervisionstermin (dritter Kurstag), haben die Kursteilnehmenden die Möglichkeit, das erworbene Wissen in der Praxis anzuwenden.  Am Supervisionsmorgen können die Erfahrungen und auftauchenden Schwierigkeiten gemeinsam besprochen werden.

 

 

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
Freitag 29. August ganzer Tag, Samstag 30. August und 20. September halber Tag
CHF 520; GSEST-Mitglieder CHF 460
28./29. März 2025

2. GSEST-FACHTAGUNG

FRÜH ERKENNEN – PRÄVENTIV WIRKEN

 

ORT:
Zürich, Volkshaus, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich