Agenda

Es freut uns sehr, dass wir auch für 2021 ein abwechlsungsreiches Programm zur entwicklungspsychologischen Sprachtherapie zusammenzustellen konnten. Alle Kurse geben einen umfassenden Einblick in die Therapie mit kleinen Kindern. Sie finden weiterhin in Zürich, in der Nähe der Hardbrücke (8005 Zürich) statt. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie den Kursausschreibungen und den allgemeinen Bestimmungen zu den Kursen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an uns.

Am 11. und 12. März 2022 wird eine Fachtagung in Zürich zum Thema «Frühtherapie 2022 – Beziehung und Interaktion» stattfinden. Anmeldung ab sofort möglich.

Impressionen

Allgemeine Bestimmungen zu den Kursen

ANMELDUNG
Die Anmeldung erfolgt direkt über das verlinkte Formular, beim entsprechenden Kurs.
Der Eingang und die Teilnahme werden per Mail bestätigt.

Bei Fragen melden Sie sich bitte über kurse@gsest.ch.

KURSPLÄTZE
Die Kursplätze werden nach Eingang der Anmeldung vergeben. Die Anzahl der Plätze ist beschränkt.

KURSKOSTEN
Sofern nicht anders vermerkt betragen die Kurskosten
260 CHF für einen Kurstag (230 CHF für Mitglieder der GSEST) 520 CHF für zwei Kurstage (460 CHF für Mitglieder der GSEST). Anfragen zum Europreis für Teilnehmerinnen aus Europa (D, A) werden per Mail entgegengenommen.

KURSZEITEN
9.30 bis 16.30 Uhr

KURSORT
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich.
Zu Fuss 5 Minuten von der Haltestelle Schiffbau (Tram 8, Bus 33, 72) oder 7 Minuten vom Escher-Wyss-Platz bzw. vom Bahnhof Hardbrücke.

RÜCKTRITTSBEDINGUNGEN
Bis vier Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 20.- erhoben, bei einem späteren Rücktritt sind die vollen Kurskosten zu bezahlen.

VERSICHERUNG
Der Abschluss einer Unfall- und Diebstahlversicherung ist Sache der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Die GSEST übernimmt keine Haftung.

Veranstaltungen

01. Sep. 2021

Mitgliederversammlung 2021
Beginn 18h mit Referat von Frau Silvia Zimmermann, heilpädagogische Früherzieherin, 19h Ordentliche Versammlung

Jetzt anmelden!

28. Jan. – 26. Nov. 2022

CAS «Spracherwerbsstörungen im Kleinkind- und Vorschulalter»

Entwicklungspsychologische Sprachtherapie nach Dr.in Barbara Zollinger

 

Der Zertifikatslehrgang ist ein Kooperationsangebot der Gesellschaft für entwicklungspsychologische Sprachtherapie (GSEST) und der Schweizer Hochschule für Logopädie Rorschach (SHRL).

Er richtet sich an Fachpersonen, die mit sprachentwicklungsauffälligen Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter arbeiten (Logopädinnen und Logopäden, verwandte therapeutische Berufe, Kinderärzte, Kinderpsychologen).

 

Der Nutzen früher Sprachtherapie ist heute unumstritten. Die Umsetzung in die Praxis gelingt jedoch nur durch eine gezielte Auseinandersetzung mit Themen dieser Entwicklungsphase. Wie lernen kleine Kinder? Welche Interessen haben sie? Womit hängen Verzögerungen in der frühen Entwicklung zusammen und wie können Veränderungen kindgerecht angeregt werden?

Der vorliegende Zertifikatslehrgang befasst sich umfassend mit den Themen der frühen Sprachentwicklung. Dazu gehören profunde Kenntnisse zur Entwicklung des Spiels und der kindlichen Persönlichkeit, die Beratung und Begleitung von Bezugspersonen und die Auseinandersetzung mit einer therapeutischen Haltung, in der das Kind mit seinen Schwierigkeiten und seinen Ressourcen im Zentrum steht.

 

KOMPETENZEN

Die Teilnehmenden können:

-die Grundsätze der entwicklungspsychologischen Sprachtherapie erklären und anwenden.

-eine Abklärung und Diagnostik von Klein- und Vorschulkindern planen und durchführen.

-Therapieziele evidenzbasiert ableiten und begründen.

-individuelle Therapiepläne zielgerichtet entwickeln und konkret umsetzen.

-Therapieverläufe reflektieren (Supervision und Intervision).

-komplexe sprachliche Störungsbilder erkennen und einordnen.

-Beratungsgespräche mit Angehörigen und Fachpersonen planen und durchführen.

 

    REFERIERENDE

  • Dr. med. Romedius Alber, Dominique Bürki, Claudia Dürmüller, Egon Garstick, Judith Häusermann, Susanne Mathieu, Barbara Vischer, Dr. Barbara Zollinger

 

ARBEITSWEISE

Der Zertifikatslehrgang dauert jeweils von Januar bis November. Das ausgewogene Verhältnis zwischen Theorie und Praxis ermöglicht die nachhaltige Erweiterung der Berufs- und Selbstkompetenzen der Teilnehmenden. Der Lehrgang verbindet Präsenzveranstaltungen, Supervisionen, Intervisionen und ein vertiefendes Selbststudium.

 

BESONDERES

Der Lehrgang kann auch als Jahresweiterbildung ohne Zertifizierung gebucht werden. Für die Anmeldung werden für alle Teilnehmenden zwei Jahre Berufserfahrung vorausgesetzt.

 

ABSCHLUSS

Der Abschluss des Lehrgangs führt zum Certificate of Advanced Studies SHLR in «Spracherwerbsstörungen im Kleinkind- und Vorschulalter» (Entwicklungspsychologische Sprachtherapie nach Dr.in Barbara Zollinger), für das 15 ECTS Punkte vergeben werden.

 

STUDIENLEITUNG

Dr. Barbara Zollinger und Susanne Mathieu, lic. phil., dipl. Logopädin

 

DURCHFÜHRUNGSORT –  Zürich, Nähe Stadelhofen

 

KOSTEN – CAS: CHF 5’300.00 – Jahresweiterbildung: CHF 4’100.00

 

ANMELDUNG online bis 24. Dezember 2021. Es gelten die AGB’s der SHLR.

 

INFOS unter cas@gsest.ch , Tel. +41 (0)43 960 02 46

 

DOWNLOADS

Programm als PDF

Flyer inklusive Daten CAS 2022

CAS – AGB’s

CAS – Reglement

 

 

11./12. März 2022

GSEST TAGUNG

Frühtherapie 2022: Beziehung und Interaktion

 

Es ist uns gelungen ausgewiesene Referentinnen und Referenten für die erste GSEST Tagung zu gewinnen. Am Freitag wird das Thema «Beziehung und Interaktion» im Rahmen von Plenumsvorträgen und Diskussionen behandelt, am Samstag gibt es zudem die Möglichkeit an zwei Workshops teilzunehmen. Schauen Sie sich das detaillierte Programm im PDF an und melden Sie sich an.

Programm PDF

 

ORT:
Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich
Kosten:
Siehe Programm PDF.
Es gelten die üblichen AGB's der GSEST mit folgenden Änderungen: Stornogebühren bis einen Monat vor der Tagung 30 CHF; bei Abmeldungen bis zum 25.2.22 werden 50% der Kosten rückvergütet.

Kurse

27./28. Aug. 2021

DIE ENTDECKUNG DER SPRACHE

Entwicklung, Auffälligkeiten, frühe Therapie

Dr. Barbara Zollinger

 

Im ersten Teil werden die zentralen Schritte in der Entwicklung der symbolischen und sozial-kommu­nikati­ven Fähigkeiten sowie des Sprachverständnisses beschrieben und aufgezeigt, wie das Kind gegen Ende des zweiten Lebensjahres zur Entdeckung der Sprache kommt. Gleichzeitig wird dargestellt, wie Störungen dieser  Prozesse zustande kommen und wie sie im Kleinkind- und Vor­schul­alter beob­achtet werden können.

Auf diesem Hintergrund werden Indikation und Ziel einer frühen Therapie beschrieben und die Prinzipien eines Phasenmodells abgeleitet.

Am zweiten Tag werden die therapeutischen Techniken für die Bereiche des Symbolspiels, der Individuation und des Sprachverständnisses vorgestellt und aufgezeigt, wie kleine Kinder zur Entdeckung und Entwicklung der gesprochenen Sprache geführt werden können.

Die Ausführungen werden durch Video-Beispiele aus der Praxis ergänzt und illustriert.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 520.00; GSEST-Mitglieder CHF 460.00
18. Sep. 2021

ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGISCHE SPRACHTHERAPIE –
AUCH BEI KINDERN MIT AUTISMUSVERDACHT?

Dominique Bürki, eidg. anerk. Psychotherapeutin / lic. phil., dipl.Logopädin
Eva Graf, dipl. Logopädin

Kurs voll, Warteliste wird geführt

Im ersten Teil werden in einem theoretischen Input diagnostische Kriterien früher Spracherwerbsstörungen und Autismusspektrumsstörungen einander gegenübergestellt, sowie Vorgehensweisen in der Autismusdiagnostik im Vorschulalter vorgestellt. Im zweiten Teil werden die therapeutischen Prinzipien der Entwicklungspsychologischen Sprachtherapie erläutert und den Prinzipien in beziehungsorientierten Ansätzen für die Therapie von Kindern mit Autismusspektrumsstörungen gegenübergestellt (DIR Floortime, PLAY). Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Logopädie im Frühbereich werden die therapeutischen Prinzipien veranschaulicht und diskutiert.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260.00; GSEST-Mitglieder CHF 230.00
29./30. Okt. 2021

SPIELEND ZUR GRAMMATIK KOMMEN
Die Bedeutung der Grammatik und der Interaktion beim Übergang vom Symbol- zum Rollenspiel.

Susanne Mathieu, lic. phil., dipl. Logopädin

Das Kind etabliert im 3. Lebensjahr das Symbolspiel und beginnt gleichzeitig die Grammatik zu nutzen, um sein Spiel sprachlich präziser darzustellen. Zwischen vier und fünf Jahren vollzieht sich der Schritt zum Rollenspiel. Das Spiel ist nun nicht mehr individuell, mit den Spielpartnern sind Absprachen nötig, um gemeinsame Inhalte zu definieren. Um sich gegenseitig ihre Vorstellungen zu kommunizieren, verwenden die Kinder eine immer präzisere, differenziertere Sprache und nutzen zunehmend komplexere Grammatik.

In diesem Kurs werden die Kompetenzen des Symbol- und Rollenspiels beleuchtet und in Beziehung gesetzt zur Entwicklung eines differenzierten Wortschatzes und der Grammatik. In allen Bereichen werden Meilensteine aufgezeigt. Dabei wird folgenden Fragen nachgegangen: Inwiefern stellen Kompetenzen im Symbolspiel die Basis für die frühe Grammatik dar? Warum verlangt das komplexere Spiel nach komplexerer Grammatik? Wie lässt sich diese im Spiel beobachten und beurteilen? Wie kann es gelingen Grammatik spielend zu verändern? Konkrete Beispiele verdeutlichen die Überlegungen und zeigen Möglichkeiten der Umsetzung für die Diagnostik und Therapie auf.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
Freitag ganzer Tag, Samstag nur Vormittag
CHF 390.00; GSEST-Mitglieder CHF 345.00
26. Nov. 2021

VOM TURN-TAKING ZUM DIALOG – Teil 1
Entwicklung und Beobachtung von frühen pragmatisch-kommunikativen Kompetenzen

Barbara Vischer, MA, dipl. Logopädin

In der Praxis beobachten wir, dass Interaktionen mit Kindern dann gelingen, wenn die Kinder über gute pragmatisch-kommunikative Kompetenzen verfügen. Soziale Interaktionen sind für eine positive soziale Entwicklung und das psychische Wohlergehen von Kindern wichtig. Pragmatisch-kommunikative Schwierigkeiten tragen zu langfristigen sozialen Problemen von Kindern bei. In der Therapie im Frühbereich ist es deshalb wichtig, diesen Fähigkeiten besondere Beachtung zu schenken. In diesem Kurs wird in einem ersten theoretischen Teil die frühe pragmatisch- kommunikative Entwicklung beschrieben. Möglichkeiten für die Erfassung von Kompetenzen werden vorgestellt. Im Speziellen wird auf ein Beobachtungsraster für die Einschätzung pragmatisch-kommunikativer Fähigkeiten eingegangen, welches anhand von Videobeispielen erprobt wird.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260.00; GSEST-Mitglieder CHF 230.00
27. Nov. 2021

VOM TURN-TAKING ZUM DIALOG – Teil 2
Therapie von frühen pragmatisch-kommunikativen Kompetenzen

Barbara Vischer, MA, dipl. Logopädin

Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis werden Schwerpunkte für die entwicklungspsychologische Sprachtherapie im Vorschulalter mit Fokus auf die pragmatisch-kommunikativen Kompetenzen diskutiert. Die aktive Mitarbeit und das Einbringen eigener Fallbeispiele aus der Praxis sind erwünscht. Zudem werden Inputs für die beratende integrative Arbeit im Gruppensetting vorgestellt.

Die Teilnahme an diesem Kurstag setzt die Teilnahme am Kurs zur theoretischen Einführung ins Thema und der Vorstellung des Beobachtungsrasters (Vom Turn-Taking zum Dialog Teil 1) voraus.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260.00; GSEST-Mitglieder CHF 230.00

Vergangenes

19. Juni 2021

VERSTANDEN? VERSTANDEN!
Frühtherapie des Sprachverstehens

Susanne Mathieu, lic. phil., dipl. Logopädin

Das Sprachverstehen übernimmt im frühen Spracherwerb eine Schlüsselrolle – denn das Kind entdeckt die Sprache „verstehend“, lange bevor es beginnt, selber Wörter zu äussern. Dem Sprachverstehen sollte deshalb in der Therapie grundsätzlich viel Beachtung geschenkt werden.

Wie gelingt es, das Kind in diesem Prozesse möglichst gut zu unterstützen? Wie kommt das Kind vom rein situationalen Verstehen, zum Herstellen von Bezügen in Raum und Zeit? Wie kann es beim Einbezug der Grammatik in den Verstehensprozess und beim zusammenhängenden Verstehen therapeutisch begleitet werden? Anhand von Fallbeispielen wird der Frage nachgegangen, wie es in der Therapie gelingen kann, nachhaltige Veränderungen im Bereich des Sprachverstehens zu etablieren.

Es werden Grundkenntnisse zur Entwicklung und Diagnostik des Sprachverstehens vorausgesetzt.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260.00; GSEST-Mitglieder CHF 230.00
05. Juni 2021

ICH WILL GROSS SEIN UND HABE ETWAS ZU SAGEN.
Der Einfluss des Selbstkonzepts auf den Spracherwerb

Claudia Dürmüller, MSc., dipl. Logopädin

In der Arbeit mit Kindern mit Spracherwerbsstörungen kann beobachtet werden, dass sie häufig wenig Vertrauen in sich und in ihre Fähigkeiten haben. Dies zeigt sich beispielsweise in einer Zurückhaltung im Handeln und Sprechen. Wenn ihre Schwierigkeiten thematisiert werden, wenden sie sich ab oder scheinen die Schwierigkeiten zu ignorieren. Wenig Selbstvertrauen oder ein negatives Selbstkonzept können den Spracherwerbsprozess hemmen und sogar blockieren. Neben den Ausführungen zur Theorie des Selbstkonzepts werden anhand von vielen Videobeispielen Möglichkeiten aufgezeigt, wie (sprach-) entwicklungsauffällige Kinder eine sichere Repräsentation ihres Selbst entwickeln, sich als selbstwirksam erleben können und wie ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden kann. Zudem werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man mit Kindern über ihre Schwierigkeiten sprechen kann.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260.00; GSEST-Mitglieder CHF 230.00
04. Juni 2021

GEMEINSAM WIRKSAM WERDEN
Die Bedeutung der Sorgen, Wünsche und Beobachtungen der Bezugspersonen in der Entwicklungspsychologischen Sprach-
therapie mit kleinen Kindern

Andreas Zimmermann, MA, dipl. Logopäde

Die Wirksamkeit von Sprachtherapie misst sich auch daran, ob die Veränderungen im Therapieverlauf einen echten Unterschied im Leben der Kinder und ihrer Bezugspersonen ausmachen.

Der erste Teil des Kurses gibt einen Überblick über Theorie, Wirkungsannahmen und Zielsetzungen der Entwicklungs- psychologischen Sprachtherapie und stellt explizite Bezüge zur ICF sowie zu Evidenzbasierter Praxis her. Im zweiten Teil werden aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zur Perspektive der Bezugspersonen dargestellt. Was sind ihre Belastungen und Sorgen im Zusammenhang mit der verzögerten (Sprach)Entwicklung ihres Kindes? Welche Wünsche und Erwartungen haben sie in Bezug auf Veränderungen durch die Therapie? Im dritten Teil werden Möglichkeiten vorgestellt, welche sich eignen, Wünsche und beobachtete Veränderungen aus Sicht der Eltern zu erfassen und zu dokumentieren (professionelles Gespräch, Interview, Fragebogen).

Mittels Beispielen aus der Praxis und der Forschung werden zentrale Inhalte des Kurses illustriert.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260.00; GSEST-Mitglieder CHF 230.00
14. Nov. 2020

Findet neu online statt – Anmeldungen sind noch möglich – Mail an: kurse@gsest.ch

VOM TURN-TAKING ZUM DIALOG
Entwicklung, Beobachtung und Therapie von frühen pragmatisch-kommunikativen Kompetenzen
Barbara Vischer, MA, dipl. Logopädin

 

In der Praxis beobachten wir, dass Interaktionen mit Kindern dann gelingen, wenn die Kinder über gute pragmatisch-kommunikative Kompetenzen verfügen. Soziale Interaktionen sind für eine positive soziale Entwicklung und das psychische Wohlergehen von Kindern wichtig. Pragmatisch-kommunikative Schwierigkeiten tragen zu langfristigen sozialen Problemen von Kindern mit Spracherwerbs- und Entwicklungsstörungen bei. In der Therapie im Frühbereich ist es deshalb wichtig, diesen Fähigkeiten besondere Beachtung zu schenken. In diesem Kurs wird in einem ersten theoretischen Teil die frühe pragmatisch- kommunikative Entwicklung beschrieben. Ein Raster für die Beobachtung von pragmatisch-kommunikativen Auffälligkeiten wird vorgestellt und anhand von Videobeispielen erprobt. Anschliessend werden Möglichkeiten für die Therapie im Vorschulalter im Einzelsetting, sowie für die beratende integrative Arbeit im Gruppensetting, vorgestellt und anhand von Fallbeispielen aus der Praxis dokumentiert.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260.00; GSEST-Mitglieder CHF 230.00
30./31. Okt. 2020

FRÜHE THERAPIE MIT SPRACHERWERBSAUFFÄLLIGEN KINDERN

Dr. Barbara Zollinger

AUSGEBUCHT – nächster Kurs am 27./28. 08. 2021

Einleitend werden Indikation und Ziel einer frühen Therapie mit spracherwerbsauffälligen Kindern dargestellt und die Prinzipien eines Phasenmodells abgeleitet.

Auf dieser Basis werden die therapeutischen Techniken für die Bereiche des Symbolspiels, der Individuation und des Sprachverständnisses vorgestellt und aufgezeigt, wie kleine Kinder zur Entdeckung und Entwicklung der gesprochenen Sprache geführt werden können.

Im dritten Teil werden besondere Themen aus der Therapie mit kleinen Kindern besprochen wie frühkindlicher Mutismus oder G-/D-Sprachen.

Die Ausführungen werden anhand von Beispielen aus der Praxis ergänzt und illustriert.

Der Besuch des Kurses «Die Entdeckung der Sprache» oder entsprechende Grundkenntnisse werden vorausgesetzt.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 520.00; GSEST-Mitglieder CHF 460.00
28./29. Aug. 2020

DIE ENTDECKUNG DER SPRACHE
Entwicklung, Auffälligkeiten, frühe Erfassung

Dr. Barbara Zollinger

Im ersten Teil werden die zentralen Schritte in der Entwicklung der symbolischen und sozialkommunikativen Fähigkeiten sowie des Sprachverständnisses beschrieben und aufgezeigt, wie das Kind gegen Ende des zweiten Lebensjahres zur Entdeckung der Sprache kommt. Gleichzeitig wird dargestellt, wie Störungen dieser Prozesse zustande kommen und wie sie im Kleinkind- und Vorschulalter beobachtet werden können.

Auf dieser Basis werden im zweiten Teil Möglichkeiten der Abklärung von kleinen spracherwerbsau älligen Kindern vorgestellt.

Die Ausführungen werden durch Video-Beispiele aus der Praxis ergänzt und illustriert.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 520.00; GSEST-Mitglieder CHF 460.00
27. Aug. 2020

GSEST Mitgliederversammlung 2020

17.30h Vortrag, 18.30 MV

Anmeldeschluss 13.08.2020

ORT:
Stiftung. Für das Kind. Falkenstrasse 26, 8008 Zürich
Kosten:
Gratis
20. Juni 2020

SPIELEND DIE GRAMMATIK VERÄNDERN
Ein therapeutischer Zugang zur Grammatik über das Spiel und die Interaktion

Susanne Mathieu, lic. phil., dipl. Logopädin

Das Kind zwischen vier und fünf Jahren hat erfolgreich den Schritt vom Symbol- zum Rollenspiel vollzogen. Das Spiel ist nun nicht mehr individuell, mit den Spielpartnern sind Absprachen nötig, um gemeinsame Inhalte zu definieren. Um sich gegenseitig ihre Vorstellungen zu kommunizieren, verwenden die Kinder eine immer präzisere, differenziertere Sprache und nutzen zunehmend komplexere Grammatik.

In diesem Kurs werden die Kompetenzen des Symbol- und Rollenspiels beleuchtet und in Beziehung gesetzt zur Entwicklung eines differenzierten Wortschatzes und der Grammatik. Dabei wird folgenden Fragen nachgegangen: Inwiefern stellen Kompetenzen im Symbolspiel die Basis für die frühe Grammatik dar? Warum verlangt das komplexere Spiel nach komplexerer Grammatik? Wie lässt sich diese im Spiel beobachten und beurteilen? Wie kann es gelingen Grammatik spielend zu verändern? Konkrete Beispiele verdeutlichen die Überlegungen und zeigen Möglichkeiten der Umsetzung für die Diagnostik und Therapie auf.

ORT:
Schiffbaustrasse 10, 8005 Zürich
Kosten:
CHF 260.00; GSEST-Mitglieder CHF 230.00
03. Juni 2019

GSEST Gründungsversammlung